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Was ist Erlebnispädagogik?

Aktualisiert: März 18

Wie das Wort schon sagt besteht Sie aus „Erlebnis“ und „Pädagogik“. Doch schon das Worte zeigt wie vielfältig die Erlebnispädagogik ist.

Beide Wörter sind in unserem Sprachgebrauch schon verschieden besetzt, deshalb ist eine klare Positionierung so schwierig.

Was wir aber schon davon ableiten können ist, dass wir bei einem Erlebnis das in der Regel ja Spaß macht auf Sozialer Ebene profitieren. Bei Kindern und Jugendlichen ist damit gemeint, dass sie Spielerisch lernen.


Verschiedene Definitionsversuche einiger Wissenschaftler sind in der Fachliteratur Vertreten:


Für Jörg Ziegenspeck ist Erlebnispädagogik eine junge erziehungswissenschaftliche Teildisziplin, die sich bis jetzt nur langsam entwickelt hat.


Willi Klawe meint das Erlebnispädagogik eine Pädagogische Grundeinstellung ist und darum bemüht ist den pädagogischen Alltag möglichst Erlebnisintensiv zu gestalten.


Bern Heckmair und Werner Michl sind der Meinung das die Erlebnispädagogik eine handlungsorientierte Methode unter vielen ist, wie zum Beispiel außerschulische Bildungsarbeit, Theaterpädagogik, Reisepädagogik, Kunst, Sport


Sie sind der Meinung das die Erlebnispädagogik keine Monopolstellung hat und nicht als die Lösung aller Probleme angesehen werden darf.


Die Erlebnispädagogik will durch gestellte Übungen, in denen junge Menschen vor physischen, psychischen und sozialen Herausforderungen gestellt werden ihre Persönlichkeitsbildung fördern und sie dazu befähigen ihre Lebenswelt verantwortlich zu gestalten.


Da ich aus der Praxis komme und bei sehr vielen meiner Projekte die Erlebnispädagogik die Basis ist, weiß ich das große Veränderungen in der Persönlichkeitsstruktur von jungen Menschen stattfinden. Aber es darf nicht vergessen werden wie wichtig hier eine Altersgerechte Reflexion ist.


Noch effektiver und deutlicher werden diese Veränderung bei Kindern und Jugendlichen wenn Erlebnispädagogische Einheiten mit Sport, Kultur, Kunst, Theaterpädagogik oder anderen Methoden verbunden werden.


Aus diesem Grund schließe ich mich der Meinung vom Heckmair und Michl an.



Buch Tipps:

Für alle die tiefer in die Materie eintauchen wollen, kann ich folgen Bücher empfehlen:


Praktische Erlebnispädagogik 1 von Annette Reiners

Praktische Erlebnispädagogik 2 von Annette Reiners

Outdoor für Indoors mit harten Methoden zu weichen Zielen von Michael Große




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